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Wunderbare Weihnachtsschlemmerei

Was wäre das Weihnachtsfest ohne ein Festessen, auf das wir uns schon das ganze Jahr freuen? In all den Monaten gibt es wahrscheinlich keine andere Zeit, in der wir uns die Bäuche mit den feinsten Leckereien derart vollschlagen. In den meisten Familien wird das Weihnachtsfest von Traditionen begleitet, die sich auch in den Speisen an diesem Abend zeigen.  Sollten Sie jedoch das Verlangen haben, Ihrer Familie in diesem Jahr etwas Außergewöhnliches aufzutischen, dann zerbrechen Sie sich nicht den Kopf, denn wir haben drei köstliche Rezepte zur Inspiration für Ihr persönliches Weihnachtsmenü. Von Fisch über Fleisch bis hin zur vegetarischen Alternative: Entdecken Sie unsere außergewöhnlichen Serviervorschläge.

Köstlicher Karpfen: Exotisch mit Limetten und Trauben

Fisch aus dem Ofen mit LimettenDie Tradition vom Weihnachtskarpfen gibt es schon seit dem Mittelalter. Und auch heute noch ist der Süßwasserfisch ein sehr beliebter Klassiker, der an Heiligabend zahlreiche Weihnachtstafeln ziert. Wir zeigen Ihnen heute eine Variante des Gerichtes, die Sie bestimmt noch nicht probiert haben.

Für 6 Personen benötigen Sie:

4 kleine Karpfen
Salz, Pfeffer
Butter
Weintrauben
4 Limetten
Kräuter wie z.B. Salbei, Rosmarin, Thymian
Zahnstocher

Und so wird’s gemacht:

Heizen Sie den Backofen auf 200 Grad vor. Waschen Sie die Karpfen gründlich. Entfernen Sie die Schuppen, Kiemen und Köpfe der Fische und machen Sie einen Schnitt um die Bauchflossen und trennen Sie so die Seiten voneinander. Wir empfehlen Ihnen, bereits ausgenommene Fische zu kaufen, denn dies erspart Ihnen insbesondere in der Weihnachtszeit eine Menge Zeit und Mühe. Reiben Sie die Fische nun mit Salz, Pfeffer und der Butter ein. Vergessen Sie dabei bitte nicht das Innere der Fische, denn auch hier soll sich der Geschmack entfalten. Schneiden Sie die Limetten in dünne Scheiben und stecken Sie diese in die Einschnitte am Bauch und Kopf. Nun können Sie die Fische mit Kräutern befüllen. Ob Rosmarin, Thymian oder Salbei – Sie entscheiden, was Ihnen und Ihren Gästen am besten schmeckt. Mit Zahnstochern können Sie die Einschnittstellen der Fische fixieren. Im nächsten Schritt sollten Sie die Fische in einer Pfanne mit Butter scharf anbraten, damit die Karpfen eine schöne Kruste erhalten. Legen Sie die Fische nun auf einem Backblech aus und verteilen Sie noch ein wenig Rosmarin sowie die Weintrauben auf dem Blech. Lassen Sie das Ganze für 30 Minuten im Backofen garen. Vor dem Servieren können Sie zusätzlich etwas zerlassene Butter über den Fisch träufeln – dies gibt ihm einen schönen Glanz und lässt ihn noch köstlicher wirken.

Serviertipp: Zum Karpfen empfehlen wir Salzkartoffeln als Beilage.

 

Vegetarischer Wellington auf einem dunklen HolzbrettVeganes Weihnachten: Die Wellington-Variante

Viele Menschen verzichten heutzutage auf Fleisch und ernähren sich vegetarisch oder vegan. Auch Gästen mit dieser Ernährungsweise möchte man ein vorzügliches Festtagsmahl bieten. Wenn Sie kulinarisch beeindrucken möchten, haben wir hier ein delikates Gericht für Sie, das Ihre Gäste mit Sicherheit sehr zu schätzen wissen. Der Aufwand ist hierbei zwar nicht zu unterschätzen – der Geschmack aber auch nicht! 😉

Das benötigen Sie:

Veganen Blätterteig (z.B. von Tante Fanny)
1 Bund Möhren
500 Gramm verschiedene Pilze (Crimini, Portobello Pilze, Champignons)
1 Stange Lauch und Sellerie
5-6 Schalotten
Petersilie, Schnittlauch, Estragon, Kerbel
1 Schuss Sojasauce
1 Spritzer Bourbon
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Ahornsirup
Semmelbrösel
3-4 Knoblauchzehen
Olivenöl
Cashew-, Sonnenblumen- und Kürbiskerne
Gemüsebrühe
1 Dose weiße Bohnen
Räucherspäne

Und so wird’s gemacht:

Heizen Sie den Ofen auf 180 Grad vor. Entfernen Sie das Möhrenkraut und kochen Sie die Möhren in salzigem Wasser gar. Danach beträufeln Sie sie mit Öl und Kräutern Ihrer Wahl und legen sie zum Abkühlen auf ein Backblech.

In der Zwischenzeit wenden Sie sich den Pilzen zu. Putzen Sie die Cremini und schneiden Sie sie in kleine Stückchen. Braten Sie diese kurz in einer Pfanne mit Olivenöl und gewürfelten Schalotten an, bis die Farbe schön bräunlich wird. Fügen Sie nun noch die Semmelbrösel hinzu. Schneiden Sie die Portobello Pilze, beträufeln sie mit ein wenig Olivenöl, legen sie auf einem Backblech aus und backen sie im Ofen, bis sie trocknen.
Danach geht es ans Räuchern der Pilze. Nehmen Sie hierfür eine Metallschale und legen Sie dort die Räucherspäne hinein. Zünden Sie diese an und halten Sie dann die Pilze in einem Metallsieb über die Glut. Decken Sie alles mit Alufolie ab und lassen Sie es für 10-15 Minuten räuchern. Danach können Sie die Pilze mit Salz, Ahornsirup, Knoblauch, Paprikapulver und schwarzem Pfeffer würzen.

Lassen Sie die Cashewkerne in einer Gemüsebrühe aufkochen und zerkleinern Sie sie anschließend in einer Küchenmaschine oder mit einem Stabmixer.

Dann wenden Sie sich den Bohnen zu. Diese lassen Sie  abtropfen, verteilen Sie auf einem Backblech und schieben sie bei 180 Grad in den Ofen. Während die Bohnen kurz backen, mixen Sie den geschnittenen Lauch und den Sellerie, sowie den gehackten Knoblauch und die geschnittenen Champignons in einer Pfanne und braten alles kurz an. Diese Masse vermengen Sie danach mit den zerkleinerten Cashewkernen. Mixen Sie die Kürbiskerne und die Sonnenblumenkerne und vermengen alles mit der Füllmasse. Auch die Bohnen geben sie hinzu.

Legen Sie jetzt ein Stück Folie aus, auf die Sie den veganen Blätterteig ausbreiten und mit Olivenöl bestreichen. Platzieren Sie nun am äußeren Rand die Cashew-Bohnen-Masse und drehen Sie dies zu einer Roulade zusammen. Jetzt legen Sie eine neue Schicht Blätterteig aus, bestreichen diese abermals mit Olivenöl und verteilen großzügig die Pilz-Masse sowie die vorbereiteten Möhren. Legen Sie die erste Rolle darauf und rollen Sie alles zu einer großen Rolle. Bestreichen Sie den Wellington mit Olivenöl und machen Sie vorsichtig oben ein paar verzierende Einschnitte. Danach das Wickelwerk mit Meersalz bestreuen und ab in den Backofen damit. Lassen Sie ihn so lange backen, bis er eine knackig-braune Kruste aufweist.

Serviertipp: Zu dieser veganen Köstlichkeit passt frischer Feldsalat mit Vinaigrette und eine Portion Tahina.

Leckere Tradition: Weihnachtsgans mit Apfelfüllung

Hähnchen aus dem Ofen mit Apfel und KräternFür 6 Personen benötigen Sie:

1 küchenfertige Gans (4-5 kg schwer)
4 Äpfel
6 EL Pflanzenöl
1 Bund Suppengrün
3/4 l Gemüsebrühe
1 Limette
1 TL Thymian und Oregano
4 Zwiebeln
2 EL Butterschmalz
Salz, Pfeffer
Zahnstocher
Küchengarn
5 EL Öl
1 Handvoll frische Salbeiblätter und Rosmarinzweige


Und so wird’s gemacht
:

Putzen Sie die Gans gründlich und tupfen Sie sie danach trocken. Im Anschluss würzen Sie sowohl innen, als auch außen ausgiebig mit Salz und Pfeffer. Danach wenden Sie sich der Füllung zu: Schälen Sie die dafür die Äpfel und entfernen Sie das Kerngehäuse. Schneiden Sie die Äpfel und die Zwiebeln in dünne Scheiben und dünsten Sie beides einige Minuten in heißem Butterschmalz. Fügen Sie Thymian und Oregano hinzu. Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad vor. Nun sollten Sie die Gans mit der Füllung stopfen. Damit diese auch im Inneren des Vogels bleibt, schließen Sie die Gans mit Zahnstochern und Küchengarn. Nun wird die Gans in einem Bräter mit etwas Öl scharf angebraten. Danach kommt sie für 3 bis 3,5 Stunden in den Ofen. Achten Sie bitte darauf, dass die Brust nach oben zeigt.

Putzen Sie das Suppengemüse und schneiden Sie es in kleine Stücke. Nach einer guten Stunde kann es zu der Gans in den Ofen. Begießen Sie die Weihnachtsgans regelmäßig mit dem Bratensaft, denn das macht sie schön saftig. Wenn Sie merken, dass die Flüssigkeit sich zu stark verringert, geben Sie noch ein wenig Brühe hinzu. Trennen Sie zum Schluss das Fett von der Bratensoße. Die Soße können Sie nun nochmals kurz aufkochen, abschmecken und ggf. verlängern. Entfernen Sie die Zahnstocher und das Küchengarn und machen Sie sich an das Tranchieren der Weihnachtsgans. Auf einem Silbertablett wirkt Sie besonders festlich angerichtet. Sehr schön macht sich eine Dekoration aus Salbei und Rosmarin.

Serviertipp: Zur Weihnachtsgans empfehlen wir traditionell Kartoffelklöße und Rokraut. Ein edler Rotwein rundet das Geschmackserlebnis perfekt ab.

Dank all dieser Köstlichkeiten bekommen wir schon jetzt schon Appetit auf Weihnachten und können es kaum abwarten, bis wir den Duft der leckeren Speisen riechen können! Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.