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Pediküre-Tipps: Gepflegte Füße für den Sommer

Sommer, Sonne, » Sandalen-Saison! In der warmen Jahreszeit ist luftiges Schuhwerk eine wahre Wohltat für die Füße – allerdings sollten diese für einen schönen und unbeschwerten Auftritt auch regelmäßig gepflegt werden. Doch keine Sorge: Eine Pediküre ist kein Hexenwerk! Hier erklären wir Ihnen, wie Sie in nur wenigen Schritten mit samtig-weichen Füßen in den Sommer starten können.

Obwohl wir tagtäglich auf sie angewiesen sind, kommen unsere Füße in Sachen Pflege manchmal etwas zu kurz. Dabei muss eine wohltuende Pediküre weder langwierig noch kostenintensiv sein. Schon ein paar kleine Tipps und Tricks helfen Ihnen, Fußpflege in Ihre persönliche Beauty-Routine zu integrieren – die meisten Handgriffe lassen sich nämlich auch daheim ganz leicht umsetzen.

Entspannendes Fußbad

Bevor die Füße auf Vordermann gebracht werden, sollten Sie ihnen ein warmes Fußbad gönnen. Hornhaut und Nägel weichen Sie ganz einfach für fünf Minuten in ca. 37°C warmem Wasser auf. Ein aromatischer Badezusatz aus Kräutern oder ätherischen Ölen spendet wohltuende Pflege und stimuliert die Sinne. Zusätzlich kann man die Füße währenddessen mit einem Peeling aus grobem Meersalz und etwas Olivenöl verwöhnen. Bei regelmäßiger Anwendung – circa alle zwei Wochen – sorgt dieser Schritt dafür, dass sich weniger Hornhaut bildet.

Zarte Fußpflege

Hornhaut entfernen

Nun geht es der verhärteten Haut an den Kragen! Mit einer breiten Hornhautfeile oder einem Bimsstein lässt sich jetzt die überschüssige Hornhaut an Fersen, Ballen und Zehen spielend leicht abfeilen. Durch Tasten sollte zwischendurch immer wieder überprüft werden, an welchen Stellen die Haut besonders dick ist und wo bereits genügend gefeilt wurde.

Tipp: Anfänger sollten nicht gleich zur Hornhautraspel greifen – schnell entfernt man nämlich zu viel, was zu kleinen Verletzungen führen kann. Denn nicht zuletzt schützt Hornhaut die Füße: Fehlt die schützende Schicht ganz, können bei starker Belastung schneller Blasen und Schmerzen entstehen. Gefeilt werden sollte auch nur etwa alle zwei Wochen – nimmt man es mit der Entfernung nämlich zu genau, begünstigt das die Hornhautbildung, weil die Haut versucht, sich selbst zu schützen.

Nägel feilen beugt Problemen vor

Wohltuende Pediküre

Zur Pediküre gehört auch die richtige Nagelpflege. Zehennägel sollten nicht zu kurz geschnitten werden. Die optimale Länge: maximal bis zum Ende der Zehenkuppen. Alles darüber kann beim Laufen in engen Schuhen als störend empfunden werden. Zu kurze Nägel können hingegen zu Entzündungen am Nagelbett führen. Ebenfalls wichtig ist es, die Nägel nicht allzu rund zu schneiden. Dies kann sonst das Einwachsen der Nägel begünstigen. Stattdessen sollten kleine Kanten lieber mit einer Feile begradigt werden – die grobe Arbeit kann dagegen mit der Nagelschere oder einem Nagelknipser erledigt werden. Die empfindliche Nagelhaut kann man anschließend noch sanft mit einem Rosenholzstäbchen oder einem sogenannten Pferdefüßchen zurückschieben. In besonders hartnäckigen Fällen hilft auch flüssiger Nagelhautentferner weiter.

Tipp: Sind die Nägel sehr brüchig oder verfärbt, könnte Nagelpilz die Ursache sein. Ein Hautarzt bekommt das Problem schnell in den Griff, also besser nicht ewig selbst herumdoktern.

Das Gleiche gilt für eingewachsene Zehennägel: Hier sorgt besser gleich eine medizinische Fußpflege oder ein Arzt für Linderung. Anschließend können die Nägel mit einem sanften Polierblock natürlich zum Glänzen gebracht oder nach Belieben lackiert werden. Bei bunten Lacken ist es ratsam, zuvor einen Unterlack aufzutragen, um Verfärbungen zu vermeiden. Um den Nagel optisch zu verschmälern, lassen Profis beim Lackieren an den Rändern einen schmalen Streifen frei. Wer die bunte Abwechslung liebt, sollte seinen Nägeln aber auch ab und zu auch eine Pause vom Lack gönnen, denn Nagellack und Nagellackentferner können den Nagel stark angreifen und brüchig machen.

Nägel lackieren Zartes Fuß-Finale

Zu jeder Pediküre gehört am Ende eine kleine, wohltuende Fußmassage mit einer reichhaltigen Creme. Hierbei eignen sich besonders Produkte mit den Wirkstoffen Urea oder Salizylsäure, um rauen Stellen den Kampf anzusagen und seinen Füßen viel Feuchtigkeit zu spenden – dadurch werden sie im Handumdrehen wieder streichelzart. Es empfiehlt sich zudem, auch zwischen zwei Pediküre-Behandlungen an das Eincremen zu denken. So lässt sich lästige Hornhaut effektiv in Schach halten.

Tipp: Für eine intensivere Pflege kann man die Creme auch über Nacht einwirken lassen – hierfür einfach ein Paar Baumwollsocken überziehen, bevor Sie ins Bett gehen.

 

Füße pflegen will gelernt sein

Manchmal fehlen einfach Zeit und Lust für solch ein Beauty-Programm – dann gönnen sich viele auch mal eine Pediküre im Salon. Professionelle Studios sterilisieren ihre Geräte und Instrumente nach jeder Anwendung. Das ist wichtig, um sich und andere Kunden vor möglichen Infektionen zu schützen, denn bei jeder Fußpflege können kaum sichtbare Verletzungen entstehen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich deshalb stets an professionelle und ausgebildete Fußpfleger wenden. Diese tragen den Titel „medizinischer Fußpfleger“ oder „Podologe“. Viele Studios werben mit dem Begriff „medizinische Fußpflege“, doch das muss nicht bedeuten, dass die Behandlung auch von einem ausgebildeten Mitarbeiter durchgeführt wird. Kosmetische Fußpflegestudios benötigen zum Betreiben eines solchen Ladens nämlich lediglich einen Gewerbeschein.

Achten Sie bei der Wahl des Studios deshalb am besten auf diese Dinge:

  • Wie ist die allgemeine Hygiene im Salon?
  •  Werden Arbeitsgeräte desinfiziert?
  • Werden Fragen zu möglichen Problemen und Fußbeschwerden gestellt?
  • Trägt die behandelnde Person Handschuhe?

Wenn all diese Voraussetzungen zufriedenstellend erfüllt werden, können Sie die Pediküre dann auch ganz entspannt genießen.

Haben Sie nun Lust auf eine Pediküre für streichelzarte Füße bekommen? Dann nichts wie los! So schön gepflegt können auch wir es kaum noch erwarten, in offenen Sandalen den Sommer zu erobern!

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