Like

Schöner leben: So können uns Glaubenssätze positiv beeinflussen

„Das schaffe ich doch niemals“ oder „Das Leben ist kein Wunschkonzert!“ – solche Sätze sind leicht dahin gesagt, wenn einem das Leben Steine in den Weg legt. Viele unterschätzen jedoch die Kraft, die in uns allen steckt, um scheinbar Unmögliches zu schaffen. Erfahren Sie hier, wie Sie negative Glaubenssätze in positives Denken umwandeln können – und wie dieser Gedankenwechsel Sie auf wundervolle Weise beeinflussen kann.

 

Eine blonde Frau schhaut in die Ferne und denkt nachWas bewirken Glaubenssätze?

Jeder Mensch hat sowohl positive als auch negative Glaubenssätze, die ihn im Leben begleiten und beeinflussen. Diese haben nicht zwangsläufig etwas mit Religion zu tun, sie sind vielmehr ein persönlicher Kompass für das Leben – hierzu zählen unter anderem die eigenen Moralvorstellungen, Werte und gesellschaftlichen Ansprüche, die wir schon in jungen Jahren von unserem Umfeld vorgelebt bekommen haben. Sprichwörter wie „Ohne Fleiß kein Preis“ oder Phrasen wie „So etwas macht eine Dame nicht“ geben Sicherheit, ohne dass jede Situation neu bewertet werden muss. Das heißt jedoch nicht, dass diese Glaubenssätze nicht auch ab und zu einmal hinterfragt werden sollten. Denn: Der Schlüssel zum Erfolg ist häufig die eigene Psyche – glaubt man daran, etwas erreichen zu können, gelingt es oft auch. Negative Glaubenssätze wie „Das ist nichts für mich!“ oder „Niemanden interessiert, was ich denke“ schwächen dagegen das Selbstbewusstsein und sorgen dafür, dass ein Scheitern als Bestätigung für die persönliche Weltsicht gewertet wird. Doch warum sollte man sich schlecht fühlen, wenn man auch die guten Seiten des Lebens schätzen lernen kann? „Natürlich muss es ausgerechnet in meinem Urlaub regnen“ könnte demnach genauso gut bedeuten: „Nun kann ich meinen Urlaub ohne schlechtes Gewissen mit einem guten Buch verbringen!“

 

Eine Frau schreibt in ein Notizbuch die Worte Be positiveWie kann man Glaubenssätze verändern?

„Frauen gehören an den Herd“ – als drastisches Negativbeispiel ein zu Recht überholter Spruch, den viele in der heutigen Zeit so nicht mehr unterschreiben würden. Negative, einschränkende Glaubenssätze lassen sich also immer verändern, sobald wir erkennen, dass sie eher überholt sind, als im Alltag Halt zu geben. Ein kleines Mentaltraining hilft dabei, solche Glaubenssätze zu erkennen und gegebenenfalls aufzulösen. Dabei gilt es zu beachten: Es gibt weder grundsätzlich „gute“ noch „schlechte“ Glaubenssätze – wir selbst entscheiden, welche Schlüsse wir aus ihnen für unser Leben ziehen möchten.

 

 

Schritt eins: Negative Glaubenssätze durch Achtsamkeit erkennen.


Fragen Sie sich zunächst, welche Glaubenssätze und Gedankenmuster Sie im Alltag ausbremsen. Das kann manchmal schwerfallen – insbesondere, wenn diese Vorstellungen tief in uns verwurzelt sind. Um zu verstehen, welche Glaubenssätze uns prägen, hilft es deshalb, sich an typischen Sprichwörtern zu orientieren. Der Spruch „Schuster, bleib bei deinen Leisten“ legt beispielsweise nahe, sich auf das zu konzentrieren, was man beherrscht und kennt. „Wer wagt, gewinnt“ dagegen fordert dazu auf, mutig in die Welt zu schauen.

Schritt zwei: Eigene Ziele entwickeln.


Was möchten Sie in den nächsten zwölf Monaten erreichen und welche Ziele verfolgen Sie im Leben? Dies können kleine Erfolge sein, beispielsweise, eine neue Sprache zu erlernen, gesünder und ausgewogener zu essen oder mehr Sport zu treiben. Allerdings können Lebensziele auch bedeuten, glücklicher leben zu wollen, öfter in den Urlaub zu fahren, spontaner zu sein oder sich weniger Stress auszusetzen.

Schritt drei: Wo hakt es?


Daraus ergeben sich weitere Fragen, für die man vermutlich nicht sofort eine Antwort parat hat – trotzdem lohnt es sich, einmal in sich hinein zu hören: Was hindert Sie bisher daran, diese Ziele zu erreichen? Welche Bedeutung haben diese Erfolge für Sie? Wie würde Ihr Leben verlaufen, wenn Sie diese Ziele erreicht haben? Gönnen Sie sich etwas Zeit, um Szenarien im Kopf durchzuspielen und entwickeln Sie ein Gefühl dafür, wie realistisch Ihre Ziele sind.

Schritt vier: Positives Denken und Affirmationen.


Versuchen Sie nun, negative Glaubenssätze, die Sie ausbremsen, in bestärkende Sätze umzuwandeln. „Ich kann das nicht“ wird zu „Ich kann Vieles“, „Ich bin nicht liebenswert“ wird zu „Wenn ich mich liebe, lieben mich andere auch“ – Selbstliebe ist für die meisten positiven Glaubenssätze der Schlüssel zum Erfolg. Sein Selbstbewusstsein zu stärken bedeutet deshalb nicht, sich unrealistischen Träumen hinzugeben, sondern lediglich die eigenen Werte und Vorstellungen neu zu kalibrieren, um ein glücklicheres Leben führen zu können.

Erkennen Sie einige dieser Gedankenmuster wieder und möchten etwas an ihnen ändern? Nur Mut! Die meisten unserer persönlichen Glaubenssätze sind nicht an unumstößliche Tatsachen gebunden und können somit immer verändert werden. Um selbstbewusst und achtsam zu leben, ist es glücklicherweise nie zu spät!

 

Sie möchten mehr zum Thema schöner Leben lesen? Folgende Beiträge könnte Sie auch interessieren: