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Verzaubern die Augen und den Gaumen: Schnittblumen und Küchenkräuter im Frühling

Tulpen, Nelken, Ranunkeln, Narzissen – haben auch Sie sich schon den Frühling nach Hause geholt? Mit duftenden und leuchtenden Schnittblumen bringen Sie Farbe in Ihren Tag und begrüßen den Frühling. Gerade in Zeiten, in denen wir viel Zeit zu Hause verbringen, sorgen Blumen außerdem für gute Laune.

Neben den hübsch anzusehenden, blühenden Pflanzen können auf Ihrer Fensterbank auch essbare Pflanzen einziehen. Mit aromatischen Küchenkräutern, die Sie ganz einfach auf dem Balkon ziehen können, verfeinern Sie viele schmackhafte Gerichte. Wir verraten Ihnen, welche Schnittblumen gerade Saison haben, wie Sie sie schön arrangieren können und wie Sie Ihre Kräuterauswahl richtig pflegen.

Schnittblumen im Frühjahr: Farbenpracht für Ihr Zuhause

Bunter Blumenstrauß

Ob Gelb, Blau, Lila, Rosa, Rot oder Orange, bei den Blumen im Frühling ist für jeden Geschmack etwas dabei. Welche ist Ihr Favorit? Wie Ihre Blumen möglichst lange strahlen und blühen, erfahren Sie hier.

Narzissen

Ihre Farbe reicht von zartem Creme-Gelb bis zu strahlendem, tiefem Sonnengelb. Vor allem als Bund von zehn oder mehr Stielen wirken Narzissen wie ein gelbes Osternest in der Vase. Damit sie ihre Köpfe nicht schnell hängen lassen, ist es ratsam, sie nach dem Kauf mit einem scharfen Messer schräg anzuschneiden und dann in eine Vase mit frischem, lauwarmem Wasser zu stellen. Vorsichtig: Der Pflanzensaft, der nach dem Anschnitt aus den Stielen tritt, ist für andere Pflanzen giftig. Mit ihren großen Blüten sehen reine, üppige Narzissensträuße ohnehin besonders schön aus.

Möchten Sie die Narzissen dennoch mit anderen Blumen zusammen in einer Vase kombinieren, sollten Sie die Stielenden nach dem Anschnitt kurz in heißes Wasser tauchen und danach für 24 Stunden in eine eigene Vase stellen. Das schwemmt das Gift aus.

Tulpen

Ein blumiger Klassiker im Frühling sind die farbenfrohen Tulpen. Ob gefüllt oder ungefüllt, die bunten Blütenköpfe wirken wie ein Stimmungsaufheller auf das Gemüt. Haben Sie sich einen großen Strauß Tulpen gekauft, sollten Sie auch hier die Stiele schräg anschneiden, bevor Sie die Blumen ins Wasser stellen. Achten Sie zudem darauf, dass die Stiele in der Vase nicht gequetscht und verletzt werden. Unser Tipp: Zu bunten Tulpen bilden cremefarbene Rosen oder auch Kamille eine hübsche Ergänzung.

Freesien

Blumenstrauß selber zusmamenstellen

Die filigranen Frühlingsboten erkennen Sie leicht an ihrem typischen, frischen Duft. Damit Sie lange Freude an den Schwertliliengewächsen haben, sollten Sie sie nach dem ersten Anschnitt im Abstand von drei Tagen erneut mit einem Messer anschneiden. Durch den schrägen Anschnitt vergrößert sich die Fläche, über den die Stiele Wasser aufnehmen. Unser Tipp: Kombinieren Sie Anemonen und Eukalyptus dazu. Vor allem Eukalyptus ist aktuell kaum wegzudenken aus Blumenarrangements und duftet zudem herrlich.

Ranunkeln

Sie strahlen in Weiß, Gelb, Orange, Rot oder Pink: Ranunkeln gehören typischerweise zum Frühjahr und sind recht pflegeleicht. Achten Sie auch bei diesen Farbknallern darauf, die Stiele schräg mit einem Messer anzuschneiden und sie dann in eine ausreichend große Vase mit frischem Wasser zu stellen. Unser Tipp: Zu den großen Blütenköpfen der Ranunkeln sieht zartes Schleierkraut in einem Strauß sehr schön aus.

Denken Sie bei allen Schnittblumen immer daran, das Wasser regelmäßig zu wechseln, damit es frisch ist. Als Richtwert sollten Sie es etwa alle ein bis zwei Tage austauschen und dabei auch jedes Mal die Vase reinigen. Entfernen Sie zudem alle Blätter unterhalb der Wasseroberfläche und geben Sie eine Kupfermünze in das Wasser, um die Fäulnisprozesse zu verlangsamen. So bleiben Ihre Blumen lange frisch. Besonders wohl fühlen sie sich außerdem an einem schattigen, nicht zu warmen Plätzchen.

Küchenkräuter: Aroma-Highlights für Balkon und Fensterbank

Kuechenkraueter

Sie duften wunderbar und verleihen Ihren Kreationen in der Küche den letzten geschmacklichen Schliff: Frische Kräuter sind mit ihrem intensiven Geschmack eine Bereicherung für Ihre Gerichte. Klassiker in den Töpfen auf Balkon und Fensterbank sind Petersilie, Schnittlauch und Dill. Mediterrane Noten bringen Thymian, Oregano, Rosmarin, Basilikum und Salbei in Ihre Küche. Von ihrer Herkunft aus dem Süden können Sie auch den idealen Standort für die mediterranen Kräuter ableiten: Sie mögen es warm und sonnig und benötigen weniger Wasser, während die zarteren Sorten wie Petersilie und Minze im Halbschatten stehen sollten und es feuchter mögen. Haben Sie Ihre Kräuter erfolgreich gepflanzt und eine reiche Ernte erzielt, können Sie sie in köstlichen Salaten, Suppen, Pfannengerichten oder Dips verwenden.

Schmackhafte Rosmarinkartoffeln

Waschen Sie festkochende Kartoffeln gründlich und schneiden Sie sie anschließend der Länge nach in Viertel oder Achtel. Geben Sie die Spalten zusammen mit Olivenöl, Meersalz, Paprikagewürz und Knoblauchpulver in eine Schüssel und vermischen Sie alles miteinander. Verteilen Sie die marinierten Kartoffeln auf dem Blech, geben Sie viel frischen Rosmarin darüber und backen Sie sie bei 180° C Umluft für 40 bis 45 Minuten.

Cremiger Kräuterquark

Auch der Klassiker Kräuterquark gelingt leicht mit Ihren eigenen Küchenkräutern. Mischen Sie zwei Teile Magerquark mit einem Teil Naturjoghurt. Schneiden Sie eine Zwiebel sehr fein, pressen Sie eine Knoblauchzehe, hacken Sie Petersilie, Dill und Schnittlauch grob und vermischen Sie alles. Schmecken Sie den Quark mit etwas Limettensaft sowie Salz und Pfeffer ab. Dazu passen warmes Baguette aus dem Ofen oder frisch gekochte Kartoffeln.

Verführerisches Basilikumsorbet

Basilikumsorbet selbermachen

Probieren Sie auch einmal das überraschende, kühle Basilikumsorbet aus. Lassen Sie 200 Gramm Zucker mit 200 Milliliter Wasser und dem Abrieb einer Limette köcheln, bis die Masse einem Sirup gleicht. Nach dem Abkühlen geben Sie gewaschene und abgetrocknete Basilikumblätter von zwei kleinen Pflanzen dazu und pürieren alles. Verrühren Sie die Masse mit 250 Gramm Joghurt und schmecken Sie sie mit etwas Limettensaft ab. Danach geben Sie die Sorbetmasse für mindestens vier Stunden in die Tiefkühlung. Rühren Sie sie zwischendurch um, damit sie cremig wird. Genießen Sie das erfrischende Basilikumsorbet als Abkühlung an sonnigen Tagen.

 

Haben Sie sich den Frühling bereits mit farbenfrohen Schnittblumen in Ihre Wohnung geholt? Und ziehen Sie vielleicht bereits Ihre eigenen Küchenkräuter auf Balkon, Terrasse oder Fensterbank? Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Genießen.

 

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