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So zaubern Sie ein leckeres Ostermenü

Zu Ostern bietet sich endlich wieder die Möglichkeit, alle Familienmitglieder und Freunde an einen Tisch zu holen und gesellig beisammen zu sitzen. Nachdem die Kleinsten der Familie alle Ostereier gesucht und dem Osterhasen hinterhergejagt haben, ist es an der Zeit für eine Verschnaufpause und eine ausgiebige Stärkung. Nun können Sie mit einem leckeren Ostermenü auftrumpfen!

In unserem heutigen Blogbeitrag stellen wir Ihnen ein perfektes Menü vor: Mit einer leichten Vorspeise, zwei Hauptgerichten – für Fleischliebhaber und Vegetarier – sowie  einem zuckersüßen Dessert. Seien Sie gespannt auf die leckeren Köstlichkeiten, mit denen Sie Ihre Gäste in den siebten Osterhimmel bringen werden!

Die Vorspeise: Gefüllte Eier

Was wir sofort mit Ostern verbinden, sind natürlich gekochte Eier. Klassischerweise kennen wir sie in vielen bunten Farben und mit aufwendigen Mustern bemalt. Warum also nicht auch beim Ostermenü kreativ werden und den Tisch zur Abwechslung mit gefüllten Eiern verzieren?

Für 4 Portionen benötigen Sie:

  • 6 Eier
  • 2 EL Mayonnaise
  • 100 Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 2 TL Senf (mittelscharf)
  • Salz, Pfeffer
  • Nach Belieben dazu: Schnittlauch, Dill, Wasabi-Paste, Heringsfilet, Rote Beete, Essiggurken, Karotten, Kaviar,…

Und so geht’s:

Kochen Sie die Eier ca. 10 Minuten sodass sie hart werden, anschließend abschrecken und -pellen. Danach die Eier halbieren und vorsichtig mit einem kleinen Löffel das Eigelb herauslösen. Dieses vermengen Sie mit der Mayonnaise, bis eine cremige Masse entsteht. Nun können Sie Ihrer Kreativität und Ihrem feinen Gaumen freien Lauf lassen! Schmecken Sie die Eiercreme mit Salz, Pfeffer sowie Senf ab und fügen Sie nach Belieben weitere Zutaten hinzu: Von der Wasabi-Paste, über klein gehackte Rote Beete bis hin zu gehobelten Karottenstreifen – erlaubt ist, was Ihnen und Ihren Gästen schmeckt! 😉
Schließlich füllen Sie die Eiercremes mit einem Spritzbeutel mit Sterntülle oder einem Teelöffel zurück in die Eierhälften. Jetzt können Sie die fertig gefüllten Eier noch nach Herzenslust verzieren. Fertig!

 

Die Hauptspeise:

Nach der Vorspeise dürften Sie den Hunger Ihres Besuchs endgültig geschürt haben. Mit einer köstlichen Quiche und einer aromatischen Rosmarin-Lammkeule werden Sie sowohl die Vegetarier als auch die Fleischliebhaber in der Runde verwöhnen.

Frühlingshafte Quiche mit grünem Spargel

Die Quiche stammt ursprünglich aus der französischen Küche und wird seit jeher in einer runden, flachen Form gebacken. Sie besteht aus einem Mürbeteig und einer Füllung aus Eiern und Milch, die würzig abgeschmeckt wird. Bei unserer Quiche kommt nun noch grüner Spargel dazu. Wie dieses aufregende Ensemble letztlich zubereitet wird, lesen Sie hier.

Für eine Quiche benötigen Sie:

Für den Mürbteig:

  • 250 g Mehl
  • 100 g Butter (kalt)
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb

Für den Belag:

  • 1 kg Spargel (grün)
  • 1 EL Butter
  • 1 Bund Petersilie (gehackt)
  • 100 g Parmesan (am Stück, frisch gerieben)
  • 2 Eier
  • 150 g Crème fraîche
  • Salz, Pfeffer und geriebene Muskatnuss

Und so geht’s:

Wir haben das Rezept auf eine Quiche ausgelegt, die in einer runden Quiche- oder Tarteform mit einem Durchmesser von 28 cm gebacken wird.

Kneten Sie aus dem Mehl, der kalten Butter, dem Ei, dem Eigelb und einer Prise Salz einen glatten Teig. Diesen wickeln Sie dann in Frischhaltefolie ein und lassen ihn ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.

Kommen wir nun zur Füllung: Widmen Sie sich zuerst dem grünen Spargel, von dem Sie erst die holzigen Enden entfernen und ihn dann in ca. 3 cm kleine Stücke schneiden.
Anschließend erhitzen Sie den Esslöffel Butter in einer Pfanne und braten die mit Zucker und Salz gewürzten Spargelstücke ca. 5 Minuten darin an. Dann mischen Sie die gehackte Petersilie unter und lassen das Ganze in einem Sieb abkühlen.
Die restlichen Eier werden mit der Crème fraîche, der Hälfte des Parmesans und etwas Salz und Muskatnuss verquirlt.

Der Teig ist allerdings noch nicht ganz fertig: Rollen Sie diesen so aus, dass er etwas größer als Ihre Quicheform ist. Fetten Sie die Form gut ein, bevor Sie damit den Teig auslegen. Formen Sie schließlich noch einen ca. 2 cm hohen Rand und stechen Sie mit einer Gabel mehrmals in den Teig. Verteilen Sie nun die andere Hälfte des Parmesans auf dem Boden und geben dann den Spargel darüber. Zum Schluss die Eiermischung vorsichtig in die Form gießen.

Jetzt muss die Quiche bei 170° Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene für ca. 45 Minuten gebacken werden, bis sie goldgelb ist.

Sie können die Quiche entweder als Beilage für die Lammkeule nehmen oder aber als Hauptgericht mit einem frischen Salat servieren.

Rosmarin-Lammkeule mit Ofen-Kartöffelchen und glasierten Honig-Karotten

Neben den bemalten Eiern ist das Lamm ein typisches Symbol des Osterfestes. Da bietet es sich doch geradezu an, Ihre Gäste mit einer appetitlichen Lammkeule und exquisiten Beilagen zu beglücken. In dieses schmackhafte Hauptgericht werden sich alle Fleischgenießer verlieben, versprochen! 😉

 

 

Für ca. 6 Portionen benötigen Sie:

Für das Lamm:

  • 2 kg Lammfleisch (aus der Keule, mit Knochen)
  • 3-4 Zweige frischen Rosmarin
  • 6 Knoblauchzehen
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Bund Suppengrün
  • 1/2 L Rotwein (trocken)
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL Speisestärke
  • Salz, Pfeffer

Für die Beilagen:

  • 1,5 kg kleine Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 500 g Karotten
  • 2 Orangen
  • 200 ml Orangensaft
  • 4 TL Honig
  • 2 TL Butter
  • 3EL Olivenöl
  • Grobes Meersalz, Salz, Pfeffer, Paprikapulver (edelsüß)

Und so geht‘s:

Waschen Sie zunächst den Rosmarin und zupfen die Nadeln in kleinen Büschen ab. Schälen Sie den Knoblauch und vierteln ihn.
Dann entfernen Sie die dicke Haut, die Fettschicht und die Sehnen von der Keule, waschen diese und tupfen sie trocken.

Nun sollten Sie den Ofen auf 150° Umluft vorheizen. Bevor die Keule in den Ofen kommt, schneiden Sie mit einem spitzen Messer Löcher in diese und stecken den Knoblauch und den Rosmarin hinein. Würzen Sie die Keule kräftig mit Salz und Pfeffer und legen Sie sie auf eine Fettpfanne, wo sie mit Olivenöl beträufelt wird. Jetzt kann die Keule für ca. 2 bis 2 ½ Stunden im Ofen gebraten werden.

Schneiden Sie das Suppengrün in Würfel und verteilen es nach 30 Minuten Bratzeit um die Keule herum. Nachdem alles weitere 20 Minuten angeröstet wurde, gießen Sie den Wein und die Hälfte der Gemüsebrühe dazu. Den Fond weiterhin ab und an über die Keule und das Gemüse träufeln.

In der restlichen Zeit kümmern Sie sich um die Beilagen: Waschen Sie die Kartoffeln und vermengen Sie sie mit 3 Esslöffeln Olivenöl, dem Meersalz, dem Pfeffer und einem Teelöffel Paprikapulver in einer großen Schüssel. In den letzten 20 Minuten der Bratzeit schieben Sie die auf einem Backblech verteilten Kartoffeln in den Ofen auf eine der anderen Schienen.

Fehlen nur noch die Honig-Karotten: Schälen Sie die Karotten und schneiden diese in Scheiben. Auch die Orange muss geschält und dann in Stücke geschnitten werden, die ungefähr so groß wie die Karottenscheiben sind. Bringen Sie dann die Karotten in einem Topf mit Orangensaft zum Kochen und reduzieren Sie dann die Hitze. Die Karotten sollen solange köcheln, bis sie weich sind. Nun den Honig und die Orangen mit der kalten Butter hinzufügen. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nach ca. 2 Stunden sollten Sie eine Garprobe am Fleisch vornehmen, indem Sie ein Fleischthermometer in dieses stecken. Liegt die Temperatur zwischen 75 und 80 Grad, ist das Fleisch zart und saftig und kann aus dem Ofen genommen werden. Wickeln Sie die Keule in Alufolie und lassen diese 10 bis 15 Minuten ruhen.

Die Soße machen Sie aus dem Bratfond, welchen Sie erst durch ein Sieb gießen und mit der verbliebenen Brühe zum Kochen bringen. Lassen Sie es kurz köcheln und binden Sie es schließlich mit Speisestärke und etwas kaltem Wasser.

Schon haben Sie ein wirkliches Festmahl gezaubert.

… Aber Moment Mal – da fehlt doch noch das süße Dessert!

 

Die Nachspeise: Kleine Zitronen-Cheesecake-Nester

Was wäre ein Osterfest ohne süße Leckereien? Für alle Schleckermäuler haben wir hier ein schnuckeliges Dessert-Rezept zusammengestellt.

Für 12 Cheesecake-Minis benötigen Sie:

Für die Muffinböden:

  • 100 g Butterkekse
  • 50 g Butter

Für den Teig:

  • 200 g Frischkäse
  • 50 ml Sahne
  • 60 g Zucker
  • 1 TL Speisestärke
  • 1 Pkt. Vanillezucker
  • 1 Ei

Für die Glasur:

  • 1 EL Zitronenschale (den Abrieb davon)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 1/2 Zitrone (den Saft davon)
  • 1 kleine Orange (den Saft davon)
  • 2 EL Speisestärke
  • 3 EL Zucker

Und so geht’s:

Zur Vorbereitung können Sie je nach Vorliebe ein Muffinblech ausreichend einfetten oder aber mit Muffinförmchen auslegen. Heizen Sie den Backofen auf 160°C Umluft vor.

Zerkleinern Sie nun die Kekse, geben Sie die ausgekühlte Butter dazu und vermischen Sie alles gut. Anschließend verteilen Sie die Mischung auf die Förmchen und drücken sie gut an.

Mischen Sie den Frischkäse mit dem Vanillezucker und dem Zucker. Dazu geben Sie dann die Speisestärke, die Zitronenschalen, den Zitronensaft und das Ei hinzu und verrühren alles kräftig. Auf jedes Muffinförmchen sollten nun etwa 3 Esslöffel Teigmasse gegeben werden. Dann werden die Nester ca. 25 bis 30 Minuten gebacken.

Für die Glasur geben Sie den Zitronensaft, den Orangensaft, den Zucker und die Speisestärke in eine Pfanne und erhitzen dies unter ständigem Rühren. Nehmen Sie die Flüssigkeit vom Herd sobald sie eindickt.

Nun können Sie die erkaltete Glasur auf den ausgekühlten Muffin-Nestern verteilen und mit anderen süßen Leckereien verzieren.

Unser Tipp: Bereiten Sie die Nester einen Tag vor dem großen Osteressen vor, damit sie genügend Zeit zum Ruhen im Kühlschrank haben.

 

Wir sind begeistert von diesem Ostermenü! Und nun ran an die Kochlöffel, Pfannen und Rührgeräte – ein Osterfestmahl wartet auf Sie.

 

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