1

Frühjahrsmüdigkeit ade: Pflegetipps für jeden Hauttyp

Die Vögel begrüßen uns am Morgen mit ihrem fröhlichen Gezwitscher, die Tage werden länger und die ersten Tulpen stehen in unseren Vasen. Während wir die Nasenspitzen in die ersten wärmeren Sonnenstrahlen recken, stellt sich nur noch die Frage, wie wir unsere Haut bei dem Wetterwechsel helfen können. Welche Wirkstoffe und Behandlungen bereiten sie auf den Frühling vor und wie können wir unsere Pflege entsprechend umstellen? Wir haben für Sie einige Tipps und Tricks für eine erfrischende Hautpflege zusammengetragen.

Bereits im Winter gilt: Gesunde Ernährung hilft, die Feuchtigkeitsreserven der Haut aufzufüllen und sie elastisch zu halten. Trinken Sie zwei bis drei Liter am Tag, am besten Wasser, Tees oder auch sogenanntes Infused Water. Hierbei handelt es sich um einen Trend, bei dem Sie Wasser beispielsweise mit Gurken- oder Zitronenscheiben und einigen Minzblättern ziehen lassen können. Frisches Obst und knackiges Gemüse liefern zusätzlich Energie und kurbeln das Immunsystem an – und das kann sich auch positiv auf die Selbstheilung von trockener Haut auswirken.

Infused Water mit Gurken- oder Zitronenscheiben ist erfrischend und hilft dabei, zwei bis drei Liter täglich zu trinken.

Viel Feuchtigkeit: Cremes für trockene Haut

Doch was hilft der Haut am besten, um sich von den Strapazen der kalten Winterluft zu erholen und sich langsam auf die wärmer werdenden Tage im Frühling vorzubereiten? Für die tägliche Hautpflege können die Produkte nun langsam wieder etwas leichter werden. Je wärmer die Temperaturen werden, umso weniger Fett benötigt Ihre Haut in der Regel. Dafür sollten Ihre Cremes und Lotionen nun mehr Feuchtigkeit enthalten, die es im Winter bei Minusgraden eher zu vermeiden galt. Körper- oder Gesichtscremes, die Urea oder Linolsäuren enthalten, können Ihrer Haut den Übergang erleichtern und ihr noch einmal einen extra Pflegekick schenken. Von Urea profitieren im Übrigen auch Ihre Haare und Ihre Kopfhaut, die ebenfalls unter der trockenen Heizungsluft und dem Tragen von Mützen gelitten haben. Wählen Sie ein Shampoo, das mit Urea Feuchtigkeit spendet, und massieren Sie ein Tonikum oder eine Creme, beispielsweise mit Propolis, in die Kopfhaut ein, um Spannungsgefühle zu reduzieren.

Ein Peeling entfernt trockene und abgestorbene Hautschüppchen und bereitet die Haut optimal auf Cremes und Lotionen vor.

Sanftes Peeling selbstgemacht: Pflege von Kopf bis Fuß

Im Winter sind wir oft dick angezogen. Das hat oft zur Folge, dass die Haut nicht richtig atmen kann und durch die Heizungsluft zusätzlich gereizt wird. Nun ist der perfekte Zeitpunkt, um mit einem Peeling trockene und abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen. Da die Haut vom Winter allerdings noch empfindlich ist, sollten Sie zunächst mit sehr feinen, kleinen Schleifpartikeln oder milden Substanzen beginnen. Ideal ist hierfür ein selbstgemachtes Peeling aus Kaffee und Zucker: Mischen Sie 1 Tasse trockenen Kaffeesatz mit ½ Tasse Zucker und mengen Sie einen ½ Teelöffel Mandelöl sowie 10-15 Tropfen eines ätherischen Öls ihrer Wahl darunter. Tragen Sie das Peeling – am besten unter der Dusche – auf die feuchte Haut auf und massieren Sie es sanft in kreisenden Bewegungen. Danach die Reste einfach abspülen. Sie werden sehen: Mit diesem DIY-Peeling wird Ihr Körper und auch Ihr Gesicht im Handumdrehen wieder streichelweich!

Frühlingszarte Haut: Lotions und Cremes

Machen Sie Ihre Haut ganz einfach fit für leichtere Kleidung: Nach dem Peeling können Feuchtigkeitslotionen, Tagescremes oder Öle wesentlich besser und nachhaltiger einziehen. Unser Tipp: Cremen Sie sich am besten in den ersten Minuten nach dem Duschen oder Baden ein, da die Poren zu diesem Zeitpunkt durch das warme Wasser geweitet sind und Ihre Haut so die Inhaltsstoffe besser aufnehmen kann.

Zum Ende des Winters sind feuchtigkeitsspendende, revitalisierende und regenerierende Cremes eine gute Wahl.

Doch worauf sollten Sie bei der Wahl Ihrer Pflegeprodukte achten? Zum Ende des Winters sind feuchtigkeitsspendende, revitalisierende und regenerierende Wirkstoffe eine gute Wahl. Hier eignen sich beispielsweise Cremes mit Hyaluron, Vitamin B5 oder Q10. Achten Sie je nach Hauttyp auf enthaltene Feuchtigkeitsspender, rückfettende Lipide, hautberuhigende Substanzen sowie Anti-Aging-Wirkstoffe, um auf die Bedürfnisse Ihrer Haut einzugehen. Feuchtigkeitsspendende Masken für die Gesichtspflege können Sie während eines Bades oder beim Entspannen auf dem Sofa einwirken lassen. Denken Sie zudem an die Hand- und Fußpflege: Auch Ihre Hände und Füße profitieren von einem Peeling, bevor sie mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme behandelt werden. Für eine Extraportion Pflege können Sie diese zusätzlich dick mit einer Creme einreiben und danach Baumwollhandschuhe und Socken überziehen. So kann die Pflege einfach über Nacht einwirken und  Sie wachen mit zarten Händen und Füßen am nächsten Morgen auf.

Strahlend mit einer Microdermabrasion

Möchten Sie Ihre Haut einmal von Grund auf mit wichtigen Wirkstoffen versorgen? Dann empfehlen wir Ihnen eine Frühlingskur: In einem Kosmetikstudio können Sie sich für eine Microdermabrasion-Behandlung entscheiden, bei der abgestorbene Hautschüppchen mechanisch abgetragen und die Sauerstoffversorgung der Zellen angekurbelt werden. Im Anschluss daran können Sie Ihrer Haut mit hochdosierten Inhaltsstoffen wie Hyaluronsäure, Aloe Vera oder Algenextrakten aus der Ampulle Frische und Strahlkraft verleihen. Achten Sie nach einer solchen mechanischen Behandlung jedoch unbedingt darauf, einen ausreichenden Sonnenschutz aufzutragen, da die Haut zunächst sehr empfindlich auf Sonneneinstrahlung reagieren kann. Generell sollten Sie nun, wenn sich die Sonne wieder häufiger zeigt, auf einen leichten Sonnenschutz in Ihrer Tagespflege achten, um der Entstehung von Fältchen entgegenzuwirken. So gepflegt erstrahlt Ihre Haut und ist bereit für die bevorstehenden warmen Tage.

Was sind Ihre Pflegelieblinge, um Ihre Haut sanft aus dem Winterschlaf zu holen?