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Aufgeräumt ins neue Jahr: 5 Tipps für einen gut sortierten Start

Herzlich willkommen im neuen Jahr, liebe Leserinnen! Wir hoffen, Sie sind gut hineingerutscht und starten erholt in ein Jahr voller Chancen und Möglichkeiten. Ein solcher Beginn ist immer auch eine gute Möglichkeit, sich Neues vorzunehmen, Ordnung zu schaffen und Altes hinter sich zu lassen. Sicherlich kennen Sie es: Um den Kopf freizubekommen und in Ihren vier Wänden frischen Wind wehen zu lassen, ist es hilfreich, Routinen zu überdenken und die Wohnung oder den Kleiderschrank zu entrümpeln. Wir geben Ihnen heute Anregungen, wie das am besten gelingen kann und verhelfen Ihnen mit Tipps und kleinen Tricks zu einem aufgeräumten Start in das neue Jahr.

Werfen Sie Ballast ab

Entrümpeln befreit! Allerdings sollten Sie mit Struktur vorgehen, um sich nicht zu viel auf einmal vorzunehmen – sonst gewinnt schnell der innere Schweinehund die Oberhand. Gehen Sie nacheinander Zimmer für Zimmer durch und konzentrieren Sie sich jeweils auf einen Bereich des Raumes oder ein Schrankfach. Räumen Sie alles aus, putzen Sie die Bereiche und überlegen Sie, was Sie wirklich wieder zurückstellen und behalten möchten. Ihnen fällt es schwer zu entscheiden, was Sie noch brauchen? Und am Ende landen doch wieder zu viele Dinge im Schrank, die Sie eigentlich nicht benötigen? Dann versuchen Sie es mit der Drei-Kisten-Methode, um leichter Entscheidungen treffen zu können.

Die Drei-Kisten-Methode

Aufraeumen mit der Dreikistenmethode

Diese Vorgehensweise eignet sich vor allem, um den Kleiderschrank, Kommoden oder die Vorratskammer auszusortieren – also alle etwas größeren Projekte. Besorgen Sie sich zu Beginn drei Kisten, in die Sie alles hineinsortieren können. In die erste Kiste kommen alle Dinge, die Sie aufbewahren und im Anschluss wieder einräumen möchten. Die zweite Kiste ist für all das gedacht, was Sie selbst nicht mehr benötigen, aber noch verkaufen oder verschenken wollen. In die dritte Kiste geben Sie schließlich alles, was in den Müll kommt. Ist die erste Kiste zu voll geworden? Sortieren Sie die wichtigen Dinge zurück in den Schrank und bringen Sie die Kiste mit dem Rest für ein paar Wochen in den Keller oder auf den Dachboden. Was Sie in der Zwischenzeit nicht vermisst oder gebraucht haben, können Sie ebenfalls aussortieren.

Entwickeln Sie neue Ordnungssysteme

Sie sind eine wahre Leseratte? Dann haben Sie sicherlich auch ein Regal mit vielen Büchern in Ihrem Wohnzimmer stehen. Wie haben Sie Ihre Schätze geordnet? Die häufigsten Sortierordnungen sind wohl die nach Autoren oder Genres. Doch das ist nicht immer die schönste Möglichkeit. Aufgeräumter erscheint eine Ordnung nach Farben – das wirkt freundlich, aber sortiert. Orientieren Sie sich dabei am besten am Farbverlauf des Regenbogens von Lila über Blau, Türkis, Grün, Gelb und Orange bis hin zu Rot. Stapeln Sie für die Übersicht zunächst Ihre Bücher so, dass sie nach den verschiedenen Farben sortiert sind. Anschließend beginnen Sie, die Bücher je nach Farbe ins Regal zu räumen. Am Ende ergibt sich ein harmonisches Gesamtbild, das dem ganzen Raum optisch mehr Ruhe verleiht.

Kleidung nach Farben sortieren

Auch bei » Ihren Kleidungsstücken können Sie ähnlich vorgehen: Sortieren Sie auf der Kleiderstange alle hängenden Stücke nach Farben und Farbfamilien, so finden Sie schnell das gesuchte rote Top für die Party, » Ihr Lieblingskleid oder ein schwarzes Shirt zur » blauen Skinny Jeans. Auch die Stapel im Schrank können Sie wieder einmal geraderücken – häufig sehen sie nach einer gewissen Zeit doch etwas schief und krumm aus.

Setzen Sie Ihre Lieblingsstücke neu in Szene

Beim Aufräumen und Aussortieren entdecken Sie sicherlich auch das eine oder andere vergessene Lieblingsstück wieder, das nun einen besonderen Platz bekommen soll. Sei es das Kleid, das Sie als Andenken aus dem letzten Sommerurlaub mitgebracht haben, der » kuschelige dicke Pulli für besonders kalte Tage oder die Vase, die Ihre Freundin Ihnen zum Geburtstag geschenkt hat. Geben Sie diesen Schätzen einen Ehrenplatz! Die Vase passt auf die Fensterbank und präsentiert einen schönen Winterstrauß aus Schleierkraut, Rosen und Eukalyptus. Das Foto auf dem Handy können Sie endlich ausdrucken und einrahmen. Aufgehängt über dem Sofa erinnert es Sie immer an den besonderen Moment, in dem der Schnappschuss entstanden ist. Ihren drei liebsten Büchern können Sie einen besonderen Platz im Regal geben. Stellen Sie sie nebeneinander mit dem Cover nach vorn auf einen der Böden und präsentieren Sie Ihre Favoriten ähnlich wie die Bestseller in einer Buchhandlung.

Eine tolle Idee für den Start in das neue Jahr ist außerdem eine Inspirationswand. Das kann eine Pinnwand oder eine Gitterwand sein, an der Sie alles sammeln, was Sie inspiriert und was Sie sich merken und später wieder aufgreifen möchten. Kleine Botschaften, Ausschnitte aus Zeitschriften, Postkarten, Notizen, Fotos oder andere Kleinigkeiten. Im größeren Format können Sie eine solche Wand auch für Outfits umsetzen. Hängen Sie Ihre Outfit-Ideen und passende » Accessoires mit hübschen Bügeln an die Gitterwand – das spart morgens Zeit und bringt neue kreative Looks hervor.

Gewöhnen Sie sich eine Aufräum-Routine an

Neue Aufraeumroutinen angewoehnen

Haben sich erst einmal einige Dinge angesammelt, die nicht an ihrem Platz liegen, fällt uns das Aufräumen umso schwerer. Statt in 20 Minuten schnell die gewohnte Ordnung wieder herstellen zu können, müssen Sie dann mindestens eine Stunde investieren. Um das zu vermeiden, können Sie sich angewöhnen, den Tag über konstant aufzuräumen – ganz nebenbei. Die einfache Regel: Wann immer Sie einen Raum verlassen und beispielsweise ins Bad oder in Ihr Schlafzimmer gehen, nehmen Sie mindestens einen Gegenstand mit, der in Ihren Zielraum gehört. Gehen Sie in die Küche, bringen Sie direkt die Teetasse oder den leeren Keksteller rüber. Auf dem Weg ins Bad können Sie den Lippenstift mitnehmen. Und wenn Sie schließlich am Abend ins Schlafzimmer gehen, bringen Sie Ihre » Tasche dorthin.

Dadurch, dass Sie den ganzen Tag über immer nur Kleinigkeiten wegräumen, gibt es am Abend schließlich gar nicht mehr viel zu tun und Sie können Ihren wohlverdienten Feierabend in Ruhe genießen. Sie können diese Methode auch noch erweitern und sich zusätzlich bei den Dingen, die Sie gerade in der Hand haben, fragen, ob Sie diese überhaupt noch brauchen. Was Sie nicht benötigen, kommt nicht zurück in den Raum, sondern direkt in den Müll oder in einen Karton. Darin sammeln Sie alles, was Sie noch weitergeben möchten.

 

Haben Sie noch weitere Tipps für einen aufgeräumten Start ins neue Jahr, die Sie mit uns teilen möchten? Schreiben Sie uns gern in den Kommentaren. Wir wünschen Ihnen ein gutes neues Jahr mit neuer Energie und viel Erfolg bei Ihrer neuen Organisation!

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