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Abwechslungreicher Apfel: drei pfiffige Rezepte

Wussten Sie, dass man den Apfel auch als den „König der Obstsorten“ bezeichnet? Dieser majestätische Name verwundert uns nicht, denn Äpfel gehören zu den beliebtesten Obstsorten überhaupt. Die runde Frucht versorgt uns mit wertvollen Vitaminen und im Volksmund gilt sie als ein Symbol für Schönheit und Liebe. Wie praktisch, dass für viele von uns die Frucht schon fast täglich auf dem Speiseplan steht! Doch unsere Schlemmereien mit Äpfeln beschränken sich meist auf nur einige wenige Standardrezepte: Apfelkuchen, Apfelmus, rohen Apfelspalten als Snack sowie als Stückchen im Obstsalat. Wir zeigen Ihnen heute, dass sich aus den Früchten noch mehr zaubern lässt  – und es muss nicht immer Süßes sein!

 

Pikantes Apfel-Curry-Chutney

Das Bild zeigt einen Topf mit pikantem Apfel-Chutney, Äpfel und eine Chilischote.Ein Chutney ist eine würzige Sauce aus der indischen Küche. Es wird ähnlich wie Marmelade gekocht und eingemacht. Unser pikantes Apfel-Curry Chutney können Sie wunderbar zu Geflügelgerichten oder Reis servieren.

Das benötigen Sie für ca. 5 Gläser (750 ml) Chutney:

500 Gramm Äpfel
100 Gramm Zwiebeln
60 ml Sherryessig
300 Gramm Zucker
2 EL scharfer Senf
1 TL Currypulver
Frisch geriebener Ingwer
Chili

Und so wird’s gemacht:

Schälen und entkernen Sie die Äpfel, schneiden Sie diese dann in Würfeln. Würfeln Sie auch die Zwiebeln. Geben Sie den Zucker in einen großen Topf und bringen Sie ihn unter ständigem Rühren zum Schmelzen. Geben Sie dann die Äpfel und Zwiebeln hinzu und kochen Sie das Ganze bei milder Hitze rund 15 Minuten. Rühren Sie dabei gelegentlich um, bis das Chutney eingedickt ist. Verfeinern Sie es am Schluss mit Essig, Senf, Curry, Chili und frischem Ingwer.

Tipp: Unser Chutney schmeckt nach ein paar Tagen im Glas fast noch besser als ganz frisch. Insgesamt hält es sich nach dem Öffnen im Kühlschrank mehrere Wochen.

 

Feines Apfel-Lauch-Süppchen

Eine Schüssel mit feiner Apfel-Lauch Suppe.Das Duo Apfel und Lauch macht diese Suppe zu einem besonderen Geschmackserlebnis. Zudem ist das leichte Süppchen sehr schnell zubereitet.

Das benötigen Sie für ca. 4 Portionen Suppe:

1 große Zwiebel
250 Gramm Kartoffeln
4 große Äpfel
250 Gramm Lauch
750 ml Gemüsebrühe
1 TL Öl
200 ml Schlagsahne
Pfeffer
Salz

Und so wird’s gemacht:

Schälen und schneiden Sie Zwiebeln, Kartoffeln und Äpfel in Würfel sowie den Lauch in Ringe. Schwitzen Sie dann zuerst die Zwiebeln in etwas Butter an und fügen Sie anschließend Kartoffeln, Äpfel und Lauch hinzu. Nachdem das Gemüse kurz gedünstet wurde, gießen Sie es mit der Gemüsebrühe auf und lassen dies anschließend köcheln. Wenn das Gemüse weich genug ist, geben Sie die Sahne hinzu und pürieren Sie alles mit einem Pürierstab.
Nun können Sie die Suppe mit Pfeffer aus der Mühle, Salz, Petersilie und Zitrone abschmecken.

Tipp: Wenn Sie noch etwas Lauch übrig haben, können Sie diesen in dünnen Scheiben kurz anbraten und zum Garnieren der Suppe verwenden. Ansonsten passen auch frische Haselnüsse gut zur Suppe.

 

Fruchtige Apfel-Marmelade mit Kiwi

Ein Glas mit fruchtiger Apfelmarmelade.Zum Schluss noch eine fruchtige Marmelade der etwas anderen Art: die Apfel-Marmelade mit Kiwinote überrascht durch einen wunderbar süß-säuerlichen Geschmack.

Das benötigen Sie für ca. 4 Gläser Marmelade:

400 Gramm geschälte Kiwi
600 Gramm Äpfel
500 Gramm Gelierzucker (2:1)
2 Vanilleschoten
Zitronensaft

Und so wird’s gemacht:

Schälen, entkernen und schneiden Sie die Äpfel in große Würfel und beträufeln Sie diese dann mit etwas Zitronensaft. Schälen und würfeln Sie auch die Kiwis und geben sie diese zu den Äpfeln in einen großen Topf. Kratzen Sie das Mark der Vanilleschote vorsichtig heraus und dünsten Sie Apfel- und Kiwistückchen mit der Vanille unter ständigem Rühren einige Minuten an. Anschließend pürieren Sie das Obst mit dem Pürierstab und lassen es unter Rühren sprudelnd aufkochen. Fügen Sie dann noch den Gelierzucker hinzu.

Um die Marmelade haltbar zu machen, füllen Sie sie in saubere, heiß ausgespülte Einmachgläser, verschließen diese und lassen sie auf dem Kopf stehend gut auskühlen.

Noch ein Tipp: Die Kiwi können Sie auch durch andere Früchte ersetzen. Ansonsten ist die Apfelmarmelade auch ohne Kiwi(dafür mit 1 Kilo Äpfeln) eine gelungene Abwechslung zu Erdbeer- oder Aprikosenmarmelade.

Wir hoffen, wir konnten Sie mit unseren Rezepten auf neue, abwechslungsreiche Apfel-Ideen bringen und wünschen Ihnen viel Freude beim Nachkochen und Schlemmen!