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Karo: das Trendmuster mit Ecken und Kanten

Auch in diesem Herbst und Winter springt die Mode-Welt im Quadrat. Karomuster prangen auf Mänteln, Hosen, Kleidern und Schals. Das eckige Muster ist einer der Modeklassiker schlechthin, karierte Kleidung ist damit zeitlos und immer aktuell. Aber wer hat das Muster erfunden? Die meisten denken sicher zuerst an die Schotten und ihre verschiedenen Tartans. Die typischen Schottenkaros weisen eine lange Tradition auf und sind nicht nur ein geometrisches, farbenfrohes Muster, das beim Weben der verschiedenen Fäden entsteht. Anfangs unterschieden sich die Webmuster je nach Region. Ab dem 16. Jahrhundert hatte jeder Clan sein typisches, unverwechselbares Tartanmuster. Die ältesten Stoffe mit Karomuster wurden jedoch in China gefunden. Gefertigt wurden sie etwa 3.500 vor Christus. Das Kultmuster blickt also auf eine sehr lange Tradition und Geschichte zurück. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass Kleidung mit Karo-Dessin für klassischen Chic und Eleganz steht.

Karos begegnen Ihnen in der Mode in verschiedenen Mustervarianten. Am bekanntesten sind Tartan, also das klassische Schottenkaro, sowie Glencheck, Pepita und Hahnentritt. Dass der Musterklassiker damit vielseitig, zeitlos und alles andere als kleinkariert ist, zeigen wir Ihnen mit unseren Lieblingsstücken von MONA.

Glencheck und Pepita: der vornehme britische Stil

Das feine Glencheck-Muster ist ein schottisches Original. Der Name Glencheck (glen: Bergtal, check: Karo) deutet noch auf den Ursprung in den Highlands hin. Das Karomuster ergibt sich aus dünnen und dickeren Linien, so dass es aussieht, also ob feine und grobe Karos aufeinandertreffen, genauso wie bei dem sportlichen Strickblouson in der Trendfarbe Rot. Mit einer schmalen, schwarzen » Stoffhose und Sneakern oder Stiefeletten kreieren Sie mit diesem Teil ein sportliches Outfit in klassischem Chic, das sich perfekt für den Stadtbummel mit den Freundinnen eignet. Befindet sich über dem Muster noch ein großes Karo in einer Kontrastfarbe, dann spricht man auch vom Prince-of-Wales-Check, einer Variante des Glencheck. Traditionell finden Sie dieses Muster auf Anzügen, Hemden oder Mänteln.

Eine moderne Interpretation ist das elegante Jerseykleid. Tragen Sie dazu klassische schwarze Pumps und Strumpfhosen sowie eine schwarze Handtasche. Für den glanzvollen Auftritt bei einer Veranstaltung können Sie das filigrane Karomuster mit dezentem Schmuck in Silber ergänzen. Deutlich sportlicher wirkt das kontrastreiche Karo-Dessin auf dem weißen Damenpullover aus pflegeleichtem Baumwollmix oder bei der Pullover-Variante in Granatrot. Mit einer Stoffhose oder einer » Jeans können Sie aus diesen karierten Oberteilen jeweils ein modisches Freizeitoutfit zusammenstellen.

In dezenten Farben wie Braun, Grau und Beige ist das geometrische Muster auch bürotauglich. So können Sie die klassische Damenhose mit Webkaro-Design zusammen mit Bluse und Pumps zu einem seriösen wie trendigen Bürooutfit kombinieren. Eine weitere Mustervariante zeigt die Hose mit den kleinen, schachbrettartigen Pepita-Karos. Bei einer schmalen Damenhose kommt die frische, sportliche Wirkung dieses Karo-Designs gut zur Geltung. Tragen Sie zu der Hose ein einfarbiges Oberteil, etwa in Schwarz, Weiß oder einem passenden Naturton. So wirkt der Look klassisch-seriös und nicht zu unruhig.

Hahnentritt: exzentrisch mit Pariser Chic

Einen festen Platz unter den klassischen Modemustern hat sich auch der kleinkarierte Hahnentritt erobert. Typisch für dieses Karo-Muster sind kleine Rauten, die durch verlängerte Ecken miteinander verbunden sind. Weil die Form dieser Karos an den Krallenabdruck eines Hahnes erinnert, erhielt der Stoff seinen besonderen Namen. Genau wie Glencheck, so wurde auch dieses Karodessin an den Webstühlen in Schottland entwickelt. Bis zum zweiten Weltkrieg wurde das schwarz-weiße Muster nur für Herrenmode verwendet. Zu seinem Durchbruch in der Damenmode trug der Mode-Designer Christian Dior bei, der das exzentrische Muster in seiner Damenkollektion „New Look“ von 1947 in Paris präsentierte. Seitdem gilt Bekleidung mit Hahnentritt-Dessin als Inbegriff des Pariser Chic.

Moderne Varianten dieses Musters sind heute nicht mehr winzig klein und auch nicht nur in Schwarz und Weiß gehalten. Das Damenshirt in Grau-Rosé ist durch das auffällige, große Hahnentritt-Dessin ein besonderer Blickfang. Kombinieren Sie dazu einfarbige Stoffhosen in einer dezenten Farbe, und kreieren Sie ein modisches und elegantes Outfit, in dem Sie sowohl bei einer Geburtstagsfeier als auch bei einem Geschäftstermin eine gute Figur machen. Wenn Ihnen das klassische Hahnentrittmuster am besten gefällt, dann ist der Damenpullover mit dekorativer Spitze genau die richtige Wahl. Mit Rundhals-Ausschnitt und langen Ärmeln hält Sie der Pullover im Herbst schön warm. Das Spitzendetail und der Schwarz-Weiß-Kontrast betonen Ihre schmale Taille. Für eine gelungene Outfitkombination können Sie dem monochromen Farbschema treu bleiben. Kombinieren Sie den Pullover stilvoll mit einer schwarzen Hose und schwarzen Schuhen.

Als farblicher Blickfang bietet sich ein Accessoire in Rot an, entweder eine rote Handtasche, eine rote Kette oder ein roter Lippenstift. Den Charme von britischer Erhabenheit strahlt die klassische Stoffhose in Braun-Beige aus. Die Comfort-Fit-Passform und der pflegeleichte Materialmix bieten Ihnen ein angenehmes Tragegefühl. Mit einem » Strickpullover und » Stiefeletten in passender Farbe können Sie so gekonnt ein stilvolles Büro-Outfit für den Herbst zusammenstellen.

Karo ist Tradition und Trend zugleich. Je nach Größe, Design und Farbkontrast kann das eckige Muster sportlich oder elegant wirken. Welche Karo-Variante ist Ihr Favorit? Verraten Sie es uns in den Kommentaren. Wir wünschen Ihnen einen trendigen Herbst.

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