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Jetzt geht’s uns an den Kragen

Sie sind das Trend-Accessoire der etwas anderen Art: modische Solokragen oder Krageneinsätze. Wie es die beiden Worte schon erahnen lassen, handelt es sich hierbei um einzelne Kragen. Sie können raffiniert in ein Outfit integriert werden ohne zu viele Lagen tragen zu müssen.

Schon seit dem 13. Jahrhundert schmücken Kragen unsere Kleidung. Sie entstanden erstmals im Mittelalter durch das Tragen von wechselbaren Bündchen an Hals- und Armausschnitten von Jacken oder Hemden. Erst viel später zur Biedermeierzeit wurden Kragen und Hemden eins und zeigten anhand ihrer Größe und Form den Stand einer Person in der Gesellschaft auf. Die Größe der Kragen wuchs zeitweise im Kreise der Adligen so stark an, dass sie beim Essen hinderten und Löffelstiele verlängert werden mussten. Ein doch sehr amüsanter Fakt, wie wir finden!

Was einst ein Ausdruck von politischen und gesellschaftlichen Ordnungen war, ist heute glücklicherweise ein modisches Statement. Welche Krageneinsätze es gibt, was sie können und wie man sie trägt, zeigen wir Ihnen:

Das wohl smarteste Accessoire des Frühlings

Modsiche Kragen in verschiedenen Ausführungen vor weißem HintergrundDen Kragen als Einzelstück gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und Materialien. Von klassischen Hemdkragen über edle Varianten aus Spitzen bis hin zu verspielten Bubikragen – sie geben Ihrem Outfit das gewisse Etwas. Besonders praktisch sind Hemdkragen mit Knopfleiste, da sie auch bei V-Ausschnitten sehr authentisch eine » Bluse unter dem » Pullover vermuten lassen. Sowohl im Winter unter Pullovern als auch im Frühling, wenn die Temperaturen steigen, bietet solch ein einzelner Kragen eine angenehme Outfitlösung ohne auf die hübsche Optik eines Lagenlooks verzichten zu müssen. Achten Sie bei der Auswahl des Kragens auf das Material: Kragen aus reiner Baumwolle oder einer Baumwollmischung sind besonders angenehm auf der Haut. Außerdem sind sie  sehr pflegeleicht und können in der Maschinenwäsche gereinigt werden.

Klassisch in schlichtem Weiß

Kombiniert werden können Hemdkragen nicht nur mit Pullovern, sondern auch mit » Langarmshirts oder ebenso unter » Kleidern. Der Klassiker bei der farblichen Zusammenstellung von Oberteil und Kragen sind zeitlose Kontraste wie Schwarz zu Weiß. Ein schlichter, weißer Kragen zu einem dunklen Oberteil wirkt stets stilsicher und elegant. Wenn Ihnen das etwas zu schlicht erscheint, wählen Sie einen weißen Kragen mit raffinierten Details wie einer dekorativen Steinchenzier oder filigranen Stickereien. Eine andere Möglichkeit einen Hingucker zu schaffen und Ihr Outfit ausgehtauglich für den Abend zu machen, sind Kragen aus edler, floraler Spitze. Wer es noch etwas gewagter wünscht, wählt zum Spitzenkragen ein rockiges Oberteil. So erreichen Sie einen spannenden Stilbruch, der mit Sicherheit für modische Bewunderung sorgen wird.

Modisch mit Muster und Farbe

Neben weißen Kragen gibt es auch eine Vielzahl farbiger Varianten. Topmodern sind Kragen mit Muster oder in Jeansoptik, die sich im Gegensatz zu den weißen Kragen hervorragend mit schlichten, unifarbenen Oberteilen kombinieren lassen. Hier gilt die Prämisse: Wählen Sie immer eine im Muster enthaltene Farbe aus, mit der sie den aufregenden Kragen kombinieren und halten Sie entweder den Kragen oder das Oberteil einfarbig, denn Mustermixe können schnell überbeladen wirken. So kreieren sie im Handumdrehen einen harmonischen Look. Doch auch bei den farbigen und gemusterten Kragen können Sie mit dekorativen Elementen wie Zierplättchen und ein wenig Schimmer und Glitzer einen extra Blickfang in Ihr Outfit einbinden.

Krageneinsätze sind also ein ganz besonders praktisches und wirkungsvolles Stilmittel, mit dem Sie ohne viel Aufwand Ihr Outfit individualisieren können. Tragen Sie einen modischen Kragen, können Sie sich sogar andere Accessoires wie Ketten oder größeren Ohrschmuck sparen. Lassen Sie Ihren Kragen im Mittelpunkt stehen. Wir wünschen viel Freude beim Ausprobieren Ihrer persönlichen Kragen-Looks!

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